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Aktuelles
Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen

FAQ ZUR LEHRE IM SOMMERSEMESTER 2021

Liebe Studierende und Mitglieder der Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen,

auf dieser Seite finden Sie alle wesentlichen Informationen für den Lehrbetrieb im Sommersemester 2021. Dieser wird wegen der in NRW geltenden Vorgaben im Hybridbetrieb stattfinden, das heißt teilweise online oder an der Uni. Insbesondere für unsere Erstsemester werden wir jedoch, zumindest teilweise einen Präsenzbetrieb ermöglichen, dass betrifft besonders unsere Masterstudierenden im Studiengang Architektur.

Aktuelle Hinweise  sowie Ansprechpartner*innen für Einzelfragen haben wir im Folgenden für Sie gesammelt. Informationen über die jeweilige Form der Vorlesungen, Übungen und Seminare erhalten Sie am jeweiligen Lehrstuhl.


Über unser Angebot hinaus bitten wir Sie, sich auch zusätzlich auf weiteren Seiten der Universität zu informieren:
Infoseite "Corona" der Universität
FAQ-Seite der Universität zum Studium und zu "Uni@Home"
FAQ-Seite des Zentralen Prüfungsamtes

 

VORLESUNGEN UND VERANSTALTUNGEN DER FAKULTÄT
>> Termine für das Sommersemester 2021

>> Informationen zu Modulen im Studiengang Architektur

>> Informationen zu Modulen im Studiengang Bauingenieurwesen

Bitte schreiben Sie sich in sämtliche Lehrveranstaltungen, an denen Sie teilnehmen möchten unbedingt so bald wie möglich über moodle in den jeweiligen Kurs ein. Wir sind hier auf Ihre aktive Mitarbeit angewiesen, da wir für die Planung des Hybridbetriebs die jeweilige Kursgröße benötigen. Im jeweiligen moodle-Kurs erhalten Sie, nach Einschreibung weiterführende Informationen der jeweiligen Dozent*innen.

>> Der Zutritt zu sämtlichen  Einrichtungen der Bergischen Universität Wuppertal (Mensen und Cafeterien, die Bibliothek, studentische Arbeitsplätze, Servicestellen und Büros etc.) ist teilweise eingeschränkt. Wir bitten Sie, die jeweils aktuellen, an den Eingangsbereichen kenntlich gemachten Regelungen, zu beachten.

>> Für die Lehre werden weiterhin MyMediaSite und ZOOM eingesetzt.
Wir dürfen Sie an dieser Stelle schon darauf hinweisen, dass die Aufzeichnung digitaler Veranstaltungen aus Urheber-, Daten- und Persönlichkeitsschutzgründen nicht zulässig ist. Weiterführende Informationen finden Sie auf den FAQ-Seiten der Bergischen Universität Wuppertal. Eine Beratung zur Digitalisierung in der Lehre für die Fakultät 5 erhalten Sie von Herrn Schaarschmidt unter: -BU:NDLE-

>> Für die Erstsemester: Bitte machen Sie sich mit den genannten Mitteln schon einmal vertraut und schaffen sich eine private Arbeitsumgebung, die Ihnen bezüglich Bandbreite und Medien (Video und Audio) die Mitarbeit ermöglicht. Auskunft und Hinweise können Sie auch von den Fachschaften erfahren.

>> Für Praktika und Übungen im Präsenzbetrieb suchen wir passende Lösungen je nach Kursgröße.

>> SEHR WICHTIG:
Bitte melden Sie sich zu den MOODLE-Kursen unbedingt an! Die Kurse sind zum Teil belegpflichtig, womit wir im Interesse ausreichender Bandbreite und Versorgung sicherstellen, dass nur die Kursteilnehmer der Bergischen Universität an den ONLINE-Kursen teilnehmen.

>> PRÜFUNGEN und KLAUSUREN
Wir werden Sie über moodle rechtzeitig informieren, in welcher Form Prüfungen und Klausuren durchgeführt werden können.

>> HAUS- UND SEMINARARBEITEN
Die Abgabe von Haus- und Seminararbeiten kann weiterhin  fristwahrend im Bedarfsfall digital erfolgen .Bitte informieren Sie sich beim jeweiligen Dozenten über das Abgabeformat.

>> ABSCHLUSSARBEITEN
Prüfungsamt Architektur
Prüfungsamt Bauingenieurwesen

>> BERATUNGSANGEBOTE
Die Beratungs- und Betreuungsangebote der zentralen Einrichtungen der Fakultät bestehen weiter, jedoch können ggf. Sprechstunden angeboten werden. Bitte wenden Sie sich, je nach Anliegen, per E-Mail an die entsprechenden Kontaktpersonen:
Zentrale Studienberatung
Studierendensekretariat
Internationales Studierendensekretariat

>> HINWEISE UND ERLASSE
Hier finden Sie eine Auflistung der aktuellen Informationen und Erlasse:
Pressemitteilung der Universität
Bekanntmachungen der Stadt Wuppertal
Sonderseite der Landesregierung NRW
Robert Koch Institut
Bundesgesundheitsministerium

Wir werden Sie über weiteres hier informieren.

Bleiben Sie gesund! Glück auf!
Ihr Dekan Felix Huber

Fragen und Antworten zu Corona

Um den Mitgliedern der BUW einen knappen Überblick über alle wesentlichen derzeit gültigen Bestimmungen zu geben, haben wir dieses  in Form einer FAQ-Liste mit weiterführenden Links zusammengefasst. Hier erreichen Sie die Webseite der Bergischen Universität Wuppertal.

Stiftungsprofessorin erforscht Radverkehr der Zukunft

Ein wichtiger Bestandteil der Verkehrswende ist der Radverkehr. Wie dieser zukünftig gestaltet werden kann, wird nun in Wuppertal gelehrt und erforscht: Prof. Dr.-Ing. Heather Kaths ist die neue Stiftungsprofessorin für „Planungswerkzeuge für den Radverkehr der Zukunft“ an der Bergischen Universität. Die Professur wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert.

 

Heather Kaths (35) studierte Bauingenieurwesen (Bachelor) an der kanadischen University of Calgary und Transportation Systems (Master) an der Technischen Universität München (TUM). Dort promovierte sie 2017 auch. In ihrer Dissertation analysierte sie das Verhalten von Radfahrenden im urbanen Kontext und entwickelte daraus entsprechende Simulationsmodelle. In München war Kaths mehrere Jahre Wissenschaftliche Mitarbeiterin und leitete an der TUM zuletzt die Forschungsgruppe „Urban Traffic Simulation“. Im April kam sie nach Wuppertal.

 

Heather Kaths‘ Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Simulation, Reallabor und Transformation. Ihr Ziel ist es, Werkzeuge zu entwickeln, die Planung, Entwurf und Bewertung von funktional differenzierten, in sich geschlossene Radwegenetze mit hoher Leistungsfähigkeit ermöglichen. Um Praxiserfahrung und reale Erkenntnisse einzubringen, werden in Realexperimenten und in Reallaboren praxistaugliche, funktionierende Lösungsbeiträge entwickelt, erprobt und evaluiert. „Es ist an der Zeit, dass die Radverkehrsforschung in Bezug auf quantitative, experimentell fundierte Erkenntnisse zum motorisierten Verkehr aufschließt“, sagt Professorin Kaths.

 

Geplant ist im Rahmen der Förderung dieser Stiftungsprofessur außerdem die Entwicklung eines Masterstudiengangs Radverkehrsingenieurwesen. Dieser soll neben Grundlagen im Verkehrsingenieurwesen insbesondere vertiefende Kenntnisse für den Entwurf, die Planung und die Simulation von derzeitiger und zukünftiger Radverkehrsnachfrage vermitteln. Die Internationalisierung von Lehre und Forschung soll auf der schon jetzt sehr guten Zusammenarbeit mit u. a. niederländischen und dänischen Kooperationspartnern rund um das Verkehrsmittel Fahrrad aufgebaut werden.

 

Die Stiftungsprofessur „Planungswerkzeuge für den Radverkehr der Zukunft“ ist dem Fachzentrum Verkehr angegliedert. Die Bergische Universität Wuppertal kooperiert dabei mit dem Forschungszentrum Jülich (im Bereich Fußgängerdynamik; Prof. Dr. Armin Seyfried), mit dem Wuppertal Institut (im Bereich Nachhaltigkeits- und Transformationsforschung; Prof. Dr.-Ing. Oscar Reutter) und mit dem Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (TransZent).

 

Erstmals fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) an sieben Hochschulen Radverkehrs-Professuren. Konkret geht es darum, die Interessen von Radfahrer*innen künftig noch stärker zu berücksichtigen – von der Infrastrukturplanung über Mobilitätsmanagement bis zur fahrradfreundlichen Gesetzgebung. Das BMVI fördert die Einrichtung der Professur: Für die Zeit bis zum 31. Dezember 2023 erhält die Bergische Universität rund eine Million Euro.

 

www.fzv.uni-wuppertal.de

 

Kontakt:

Prof. Dr.-Ing. Heather Kaths

Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen

E-Mail heather.kaths{at}uni-wuppertal.de

Workshop zum Thema Umbaukultur/ adaptive re-use im Haus

Kaleidoscope - Erscheinung, Fragment, Ornament, Porosität


Euregionaler Workshop zu den Themen Adaptive Wiederverwendung und Umbaukultur
Die Wuppertaler Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen veranstaltete gemeinsam mit drei Universitäten unserer Großregion in Hasselt und Lüttich (beide Belgien) sowie Eindhoven (Niederlande) einen Workshop zu den Themen Adaptive Re-Use und Strategien der Umbaukultur. Unter dem Titel 'Kaleidoskop' untersuchten 75 Studenten Vorschläge für die ehemalige Küppers-Brauerei/Weinkontor in Wuppertal. Dieses eher rätselhafte Gebäude liegt am Ende der Friedrich-Ebert-Straße, der ehemaligen Prachtachse Elberfelds. Erbaut als Brauerei im Gewand eines orientalischen Fantasieschlosses, später umgebaut zu einer der bekanntesten Weinhandlungen im rheinisch-bergischen Raum, beherbergt der Rest des Gebäudes heute einen Musikclub und bietet vielen Musikgruppen der Stadt sowohl Zuflucht als auch einen geeigneten Ort, um temperamentvollen Lärm zu produzieren. Während des Online-Workshops beschäftigten sich die Teilnehmer fünf Tage lang intensiv mit den räumlichen und materiellen Möglichkeiten, dieses Gebäude zu erleben, zu feiern und völlig neu zu denken.
Der gemeinsame Kontext unserer Region im nordwestlichen Kern Europas umfasst die Geschichte der Industrialisierung und verschiedener Migrationswellen, die tiefgreifende Auswirkungen auf die demografischen und kulturellen Bedingungen hatten. Jede der Universitäten hat eine besondere Expertise auf dem Gebiet der adaptiven Umnutzung oder Umbaukultur aufgebaut, mit oft ähnlichen Forschungsgebieten, die von Industriedenkmälern bis zur Zukunft religiöser Gebäude reichen. Der Workshop ist daher auch ein Labor für ein starkes und nachhaltiges Netzwerk des Austauschs und einen international sichtbaren Kern der Exzellenz in BENELUXNRW.

Kaleidoscope – Appearance, Fragment, Ornament, Porosity
Euregional workshop on themes of Adaptive re-use and Umbaukultur

The Faculty of Architecture of Architecture and Building Engineering at Wuppertal joined forces with three universities in our larger region at Hasselt and Liège (both Belgium) and Eindhoven (The Netherlands) in the organisation of a workshop focusing on adaptive re-use and strategies of Umbaukultur. Unter the title ‘Kaleidoscope’ 75 students studied proposals for the former Küppers Brewery/Weinkontor in Wuppertal. This rather enigmatic building is located at the far end of Friedrich-Ebert-Strasse, the former grand axis of Elberfeld. Built as a brewery in the guise of an oriental fantasy castle, later converted into one of the best-known wine merchants in the Rhine and Berg region, the remainder of the building now accommodates a music club and offers many music groups around the city, both refuge and a convenient place to produce spirited noises. During the online workshop the participants spent five days of intensive research into the spatial and material possibilities of experiencing, celebrating, and completely rethinking this building.
The shared context of our region in the north western core of Europe includes the history of industrialization and of various waves of migration that have had profound effects on its demographic and cultural conditions. Each of the universities has established a particular expertise in the field of adaptive re-use or Umbaukultur, with often similar areas of research ranging from industrial monuments to the future of religious buildings.The workshop is therefore also a laboratory for a strong and sustainable network of exchange and an internationally visible core of excellence in BENELUXNRW.

Kaléidoscope - Apparence, Fragment, Ornement, Porosité
Atelier eurégional sur les thèmes de la réutilisation adaptative et de l'Umbaukultur

La Faculté d'architecture et d'ingénierie du bâtiment de Wuppertal s'est associée à trois universités de notre plus grande région, à Hasselt et Liège (toutes deux en Belgique) et à Eindhoven (Pays-Bas), pour organiser un atelier axé sur la réutilisation adaptative et les stratégies d'Umbaukultur. Sous le titre "Kaléidoscope", 75 étudiants ont étudié des propositions pour l'ancienne brasserie Küppers/Weinkontor à Wuppertal. Ce bâtiment plutôt énigmatique est situé à l'extrémité de la Friedrich-Ebert-Strasse, l'ancien grand axe d'Elberfeld. Construit comme une brasserie sous la forme d'un château fantaisiste oriental, puis transformé en l'un des négociants en vin les plus connus de la région du Rhin et du Berg, le reste du bâtiment abrite aujourd'hui un club de musique et offre à de nombreux groupes de musique de la ville à la fois un refuge et un endroit pratique pour produire des bruits animés. Pendant le workshop en ligne, les participants ont passé cinq jours de recherche intensive sur les possibilités spatiales et matérielles de vivre, célébrer et repenser complètement ce bâtiment.
Le contexte commun de notre région située dans le noyau nord-ouest de l'Europe comprend l'histoire de l'industrialisation et de diverses vagues de migration qui ont eu des effets profonds sur ses conditions démographiques et culturelles. Chacune des universités a établi une expertise particulière dans le domaine de la réutilisation adaptative ou Umbaukultur, avec des domaines de recherche souvent similaires allant des monuments industriels à l'avenir des édifices religieux. L'atelier est donc aussi un laboratoire pour un réseau d'échange fort et durable et un noyau d'excellence visible internationalement dans le BENELUXNRW.

Kaleidoscope - Verschijning, Fragment, Ornament, Poreusheid
Euregionale workshop over thema's Adaptief hergebruik en Umbaukultur

De faculteit Bouwkunde van Wuppertal heeft samen met drie universiteiten in onze grotere regio in Hasselt en Luik (beide België) en Eindhoven (Nederland) een workshop over adaptief hergebruik en strategieën van Umbaukultur georganiseerd. Onder de titel 'Kaleidoscope' bestudeerden 75 studenten voorstellen voor de voormalige Küppers Brouwerij/Weinkontor in Wuppertal. Dit nogal raadselachtige gebouw bevindt zich aan het einde van de Friedrich-Ebert-Strasse, de voormalige prachtstraat van Elberfeld. Gebouwd als brouwerij in de gedaante van een oosters fantasiekasteel, later verbouwd tot een van de bekendste wijnhandelaren in de regio Rijn en Berg, biedt het restant van het gebouw nu onderdak aan een muziekclub en biedt het vele muziekgroepen in de stad, zowel een toevluchtsoord als een geschikte plek om levendige geluiden te produceren. Tijdens de online workshop hebben de deelnemers vijf dagen lang intensief onderzoek gedaan naar de ruimtelijke en materiële mogelijkheden om dit gebouw te ervaren, te vieren en volledig te heroverwegen.
De gedeelde context van onze regio in de noordwestelijke kern van Europa omvat de geschiedenis van de industrialisering en van verschillende migratiegolven die diepgaande gevolgen hebben gehad voor de demografische en culturele omstandigheden. Elk van de universiteiten heeft een bijzondere expertise opgebouwd op het gebied van adaptief hergebruik of Umbaukultur, met vaak gelijkaardige onderzoeksdomeinen gaande van industriële monumenten tot de toekomst van religieuze gebouwen. De workshop is dus ook een laboratorium voor een sterk en duurzaam uitwisselingsnetwerk en een internationaal zichtbare kern van excellentie in BENELUXNRW.

For more information please contact:
Prof. Dr.-Ing. Christoph Grafe (AGT)
Bergischen Universität Wuppertal
Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen
E-Mail: agt{at}uni-wuppertal.de

Prof. Hillebrandt als Sachverständige im Bauausschuss des Deutschen Bundestages

Der Ausschuss für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen führte Anfang März eine öffentliche Anhörung zum Thema „Bauwende“ durch. Architektin Prof. Annette Hillebrandt von der Bergischen Universität wurde als Sachverständige zur öffentlichen Anhörung eingeladen und kommentierte die Anträge in schriftlichen Stellungnahmen.

Gegenstand der Anhörung waren die beiden Anträge „Nachhaltigbauen – Technologieoffenheit stärken – bezahlbar wohnen“ (Fraktion FDP) sowie „Bauwende einleiten – Für eine ressourcenschonende Bau- und Immobilienwirtschaft“ (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen).

Prof. Hillebrandt begrüßt die Anträge und fordert nachdrücklich ein Umdenken in der Baupolitik und -wirtschaft. Einer der größten Hebel zur Erreichung der Klimaziele sei die Suffizienz im Hinblick auf Flächen- und Rohstoffverbrauch – also eine ressourcenschonende und -sparende Entwicklung. Dementsprechend müsste Recyclingmaterial verstärkt zum Einsatz kommen. Damit die Akzeptanz solcher Sekundärrohstoffe erhöht wird, brauche diese Thematik mehr öffentliche Aufmerksamkeit. Nachhaltigkeitsaspekte, wie die Rückbaufähigkeit von Gebäuden und Recyclingfähigkeit von Baustoffen, sollten laut Prof. Hillebrandt in der Musterbauordnung, die als Orientierungsrahmen für die Bauordnungsgesetzgebung der Länder dient, verankert werden und Schadstoffe in Bauprodukten kurzfristig ausgeschleust und mittelfristig verboten werden.

Die öffentliche Anhörung und die Stellungnahmen aller Sachverständigen können auf der Webseite des Bundestages eingesehen werden.

Roadshow: Digitalisierung im Bauhandwerk

Warum sollte die Digitalisierung im Bauhandwerk stärker genutzt werden und wie kann dies umgesetzt werden? Am Donnerstag, 25. März, macht die virtuelle Roadshow des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk von 10 bis 13 Uhr Halt beim DigIT_Campus der Bergischen Universität Wuppertal. Interessierte sind eingeladen, an der kostenlosen Online-Veranstaltung teilzunehmen, Anmeldung unter www.eveeno.com/594005963.

Welche Instrumente spielen bei der Kundenkommunikation eine Rolle, wie lässt sich die Materialbeschaffung effizient und digital gestalten und wie können das digitale Aufmaß sowie die Auftragsakte genutzt werden? Teilnehmende Betriebe erfahren mehr zu erfolgreichen Beispielen aus dem Bauhandwerk und erarbeiten eine Digitalisierungsstrategie für ihren Betrieb. Im Fokus der Veranstaltung stehen kurze Workshops und der Austausch unter den Teilnehmenden. 

Das DigIT_Campus-Projektteam, bestehend aus Expert*innen der Bergischen Universität Wuppertal, der Neuen Effizienz und der Utopiastadt, hat es sich zum Ziel gesetzt, kleine und mittelständische Unternehmen des Bauhandwerks im Bergischen Städtedreieck dabei zu unterstützen, ihre betriebliche Aus- und Weiterbildung an die Anforderungen der Digitalisierung anzupassen. Weitere vertiefende Workshops in den Bereichen Digitalisierung und Nachhaltigkeit werden künftig quartalsweise angeboten.

Bis zu 40 Unternehmen aus der Region können an zwei kostenlosen Zusatzqualifizierungsmaßnahmen, die seit Herbst 2020 erstmalig im Bergischen Städtedreieck angeboten werden, teilnehmen. Das Angebot richtet sich an Unternehmer*innen und ihre Ausbilder*innen sowie an Auszubildende ab dem zweiten Lehrjahr. Schwerpunktthemen der Weiterbildungsveranstaltungen sind Digitalisierung, Nachhaltigkeit sowie persönliche und soziale Kompetenzen für die Baubranche.

www.digitcampus.de

Kontakt:
Nils Koch to Krax
Telefon 0202/439-4270
E-Mail kochtokrax{at}uni-wuppertal.de

AUSSTELLUNG: Alte Meister – Neue Herausforderungen

Als Einstieg in das Masterstudienprofil Architektur „Nachhaltiges Bauen & Gebäudeperformance“ sind die Studierenden in einem Semesterprojekt gefragt „Alte Meister“ neu zu interpretieren und zu transformieren.

In den vergangenen vier Jahren wurden bereits 35 Gebäude von bekannten Architekten aus der Zeit von 1923 bis 1973 unter den Aspekten des nachhaltigen Bauens transformiert. Dabei geht es einerseits um eine hohe Energieeffizienz („more from less“) und andererseits um eine Deckung des verbleibenden Energiebedarfs durch Nutzung erneuerbarer Energien vor Ort. Die grundlegende architektonische Haltung der Entwürfe der damaligen Zeit soll dabei weitestgehend unverändert bleiben. Ein weiteres, wichtiges Augenmerk liegt auf der Auswahl der Materialität, den damit verbundenen ökologischen Eigenschaften der Baustoffe, sowie eine recyclinggerechte Konstruktion. Den Studierenden ist freigestellt, ob sie die Ziele durch eine Sanierung erreichen oder das Gebäude baukonstruktiv als Neubau denken.

Die Plakate und Modelle sind Seminararbeiten des gemeinsamen Forschungs-Studios der Professuren für Baukonstruktion|Entwurf|Materialkunde, Prof. Annette Hillebrandt und Bauphysik & Technische Gebäudeausrüstung, Prof. Karsten Voss. Begleitet und angeleitet wurden die Studierenden von den wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen Johanna Katharina Seggewies, Malin Johanna Berges, Nils Nengel und Nathalie Sophie Hans.

Auch im Wintersemester 2020-2021 erwarten uns weitere spannende und innovative Transformationen von acht Gebäuden.

Am Campus Haspel stellt die Fakultät bis Ende März 2021 die 35 studentischen Arbeiten zur Transformation „Alte Meister“ aus. Die Ausstellung kann nach Voranmeldung bei Frau Thrams via E-Mail: thrams{at}uni-wuppertal.de angemeldet und besucht werden. Studierende und Mitarbeiter*innen der Universität können jederzeit die Ausstellung besuchen und müssen sich nicht anmelden.


Verantwortlich sind die Lehrstühle:

I Baukonstruktion I Entwurf I Materialkunde I - Prof. Annette Hillebrandt
Bauphysik und Technische Gebäudeausrüstung - Prof. Dr. Karsten Voss

zuletzt bearbeitet am: 16.04.2021